Cluster 5: Benchmark Infektion-Prävention in der Chirurgie
April 2016 - March 2019
NL/D Benchmark- und gemeinsamer NL/D-Pilot eines niederländischen und eines deutschen Krankenhauses für einen Vorsorgeansatz gegen Infektionen, die nach Operationen auftreten können. Das Ziel dieses Projektes ist, dass der Deutsche Patient der in den Niederlanden behandelt wird, nicht ersten 3 Tage in Quarantäne verbleiben soll. Gegenmaßnahmen führen dazu, dass die Mobilität der Patienten in der Grenzregion intensiviert wird. Erfahrungen werden in der Grenzregion ausgetauscht. Im Projekt EurSafety (Interreg IV) hat man beschlossen, auf Basis der jeweiligen Richtlinien in Deutschland und den Niederlanden eine gemeinsame Richtlinie zu erstellen.
In Deutschland wird seit einiger Zeit über das neue Infektionsrisiko MRSA diskutiert, mit denen sich Patienten während ihres stationären Krankenhausaufenthaltes infizieren können. Oft wird das niederländische Gesundheitssystem mit seinen Hygienestandards und niedrigen Infektionsraten als Maßstab genommen. In den deutschen Krankenhäusern werden jedoch ebenfalls sinnvolle Maßnahmen ergriffen, um Infektionen zu verhindern. Diese wurden in niederländischen Krankenhäusern bisher (noch) nicht in dieser Form eingeführt. Es müssen somit auch für andere Infektionsrisiken, wie z. B. für postoperative Wundinfektionen, durch Beatmung entstandene Lungenentzündungen, durch den Katheter entstandene Harnwegsinfektionen oder durch primäre Gefäßkatheter entstandene Blutvergiftungen geeignete Präventionsstrategien entwickelt werden.
Hier können Sie die Broschüre zu Cluster 5 downloaden.
